Workshops

Freitag, 22. September

1000-1230

1330-1600

Hochschule für Musik und Theater,
Dittrichring 21

Teilnahmegebühr:
40 / ermäßigt 25 €

Anmeldung online möglich
Daniel Beilschmidt (D): Tasteninstrumente

Marco Ambrosini (I): alle Instrumente in 415 Hz

Jostein Gundersen (N): alle Instrumente in 440 Hz

Pierre Funck (CH): vokal

Mareike Greb (D) & Christophe Deslignes (F): Tanz im Mittelalter

Die Teilnehmer finden sich kurz vor 10 Uhr in Raum 104 ein, und können dann wählen, welches Thema / welchen Dozenten sie besuchen. Ein Wechsel der Gruppe während die Kurse schon laufen ist nicht mehr möglich.

 

Daniel Beilschmidt (Leipzig)

Daniel Beilschmidt
Daniel Beilschmidt

Daniel Beilschmidt wurde 1978 im ostthüringischen Zeulenroda geboren. Nach Orgelstudien in Leipzig und Kopenhagen sowie dem Konzertexamen in Weimar wurde er 2009 in das Amt des Leipziger Universitätsorganisten berufen. Daneben ist er als Assistenzorganist an der Leipziger Thomaskirche regelmäßig in Motetten, Gottesdiensten und Konzerten zu hören.Konzerte führten ihn über Deutschland hinaus nach Skandinavien, Belgien, die Ukraine, Mexiko und die USA. Er spielt regelmäßig mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester Leipzig zusammen und wirkte beim Bachfest Leipzig und dem Movimento-Festival der Autostadt Wolfsburg mit, u. a. mit dem Jerusalem Symphony Orchestra und dem Oboisten Ramon Ortega Quero.

Beilschmidt pflegt die ganze Breite des Repertoires von frühester Orgelmusik bis zu Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Improvisation sowie das Orgelschaffen Bachs und Messiaens bilden Schwerpunkte seiner Arbeit.

Darüberhinaus überschreitet er immer wieder die Grenzen des angestammten Orgelrepertoires. So arbeitet er etwa mit der Percussionistin Nora Thiele oder dem Autor Thomas Thieme in jeweils gemeinsam erarbeiteten Programmen zusammen. Im Oktober 2012 steuerte er die Musik zu Irina Pauls' Tanztheaterstück „MEGAFON UND STILLHALTEN“ bei. Im August 2012 erlebte sein Orgelstück „verwandlung“, geschrieben für die große Silbermannorgel des Freiberger Domes, seine Uraufführung.

Als Lehrbeauftragter an der Schule des Leipziger Thomanerchores, an der Kirchenmusikhochschule Halle und an der Leipziger Musikhochschule tauscht er seine Erfahrungen mit kommenden Musikergenerationen aus.

 

Marco Ambrosini (Hatzfeld)

Marco Ambrosini
Marco Ambrosini

Marco Ambrosini (Jahrgang 1964) studierte Violine und Komposition. Seit 1983 spielt er Nyckelharpa als einer der ersten hauptberuflichen Musiker seit der Barockzeit außerhalb Schwedens. Marco Ambrosini arbeitet als Komponist, Solist und als Mitglied verschiedener Ensembles für Alte Musik, Barockmusik und Zeitgenössische Musik, unter anderem des Studio Katharco und Ensemble Oni Wytars, das er 1983 zusammen mit Peter Rabanser gründetet. 1993 wurde er vom SWF zum Jazz-Newcomer gekürt. 1994 spielte er Barock-Konzerte für die Moskauer Philharmonie als Nyckelharpasolist mit dem Ensemble LAD. Konzerte und Tourneen führten ihn in mehr als 25 Staaten. Seine Diskographie enthält über 110 CDs.

 

Jostein Gundersen (Bergen)

Jostein Gundersen (Bergen)
Jostein Gundersen (Bergen)

Jostein Gundersen unterrichtet seit 2011 an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig das Fach historische Improvisation und war schon in den vergangenen Editionen des Leipziger Improvisationsfestivals mehrfacher Workshopdozent und Sessionmaster. Neben seiner Tätigkeit in Leipzig leitet er eine Blockflötenklasse an der Grieg-Akademie in seiner norwegischen Heimatstadt Bergen. Dort graduierte er 2009 im Norwegian Programme for artistic research (äquivalent zum akademischen PhD) als erster Künstler mit dem Fokus auf Alter Musik.

 

Pierre Funck (Zürich)

Pierre Funck (Zürich)
Pierre Funck (Zürich)

Pierre Funck ist Sänger, Theorielehrer und Filmmusikkomponist. Der gebürtige Luxemburger wohnt und unterrichtet in Zürich, und organisiert den dortigen Filmmusikwettbewerb. An der Hochschule für Musik in Trossingen unterrichtet er Musiktheorie und Improvisation für die Studenten der Fachrichtung Alte Musik.

 

Mareike Greb (Leipzig)

Mareike Greb (Leipzig)
Mareike Greb (Leipzig)

Die Tänzerin und Schauspielerin mit Schwerpunkt auf „Historischer Aufführungspraxis“ begann sich bereits mit 16 Jahren nach einer Ballettausbildung am Theater der historischen Tanzkunst zu widmen und lernte neben ihrer Mitgliedschaft im Ensemble Tourdion (Saarland) bei Lieven Baert, Véronique Daniels, Markus Lehner, Barbara Sparti, Kaj Sylegard u.A.

Sie leitet mehrere Ensembles, wie die Erfurter Tanzgilde und die Torgauer Renaissancetänzer, ist selbst Mitglied des Ensemble Les Apricots und ist solo und in verschiedenen Besetzungen mit Kursen und Auftritten international unterwegs, u.a. ist sie Leiterin der Abteilung Musiktheater an der Musikschule Merzig und Dozentin beim Wittenberger Renaissancemusikfestival.

In ihrem Studium der Theaterwissenschaften, Musikwissenschaften und Komparatistik an der Universität Leipzig beschäftigte sie sich auch wissenschaftlich intensiv mit den Tänzen und dem Theater in Mittelalter, Renaissance und Frühbarock und veröffentlichte 2008 eine Arbeit zur Tanzanthropologie „Die Gaillarde und ihr Erbe“.

 

Christophe Deslignes (Bretagne)

Christophe Deslignes (Bretagne)
Christophe Deslignes (Bretagne)

Christophe Deslignes gilt seit 25 Jahren als Spezialist für Portativ/Organetto. Seine Studien absolvierte er an der Schola Cantorum Basiliensis, wo er neben dem Organetto auch mittelalterlichen Tanz bei Véronique Daniels, Andrea Francalanci und Erika Schneiter lernte. Er hatte Anteil am internationalen Erfolg des Ensembles Mala Punica als dessen Mitglied von 1992 bis 1998. Er ist Mitbegründer von Millenarium, mit dem 6 Alben für das Label Ricercar entstanden. Er unterrichtet Organetto, mittelalterliche Orgel, Blockflöte, Ensemblemusik, mittelalterlichen Tanz und Improvisation an der Fondation Royaumont, an den Conservatoires in Toulouse, Belfort und Lyon.

 

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